20.02.2012 - Gemeinde/ Stadt
Themengebiet: Kommunales, Verkehr
Autor: JU - SV Wetzlar
Junge Union setzt weiterhin auf Erfolg des WZ-Kennzeichens
Der Vorstand der Jungen Union Wetzlar zeigt sich irritiert über den Versuch des Vorsitzenden des Stadt-Marketings Jan Freidank, die Einführung des WZ-Kennzeichens beim Endspurt zu bremsen. Wie seinem Schreiben an die Stadt zu entnehmen ist, hält Jan Freidank die Einführung eines eigenen WZ-Kennzeichens für „nicht sinnvoll“. Dieser Ansicht möchte die Jungen Union ausdrücklich widersprechen. Schließlich kann man die Begeisterung der Wetzlarer für das WZ-Kennzeichen deutlich auf den Straßen Wetzlars und der Umgebung sehen.
Die durch die Jungen Union initiierte Kampagne „WZ für WZ“ läuft bereits seit 2010. Ziel der Einführung des WZ-Kennzeichens ist, die Marke „WZ“ wirtschaftsfördernd zu etablieren. Die Marke soll neben der aktiven Gestaltung des Stadtbildes der Stadt und ihrem Tourismus werbewirksam dienen. Der Vorstand der Jungen Union möchte daher betonen, dass ein eigenes WZ-Kennzeichen entgegen Freidanks Befürchtung und im Sinne der Ziele des Stadt-Marketings, die Stadt Wetzlar im Wettbewerb der Städte stärken wird.
Unterstützung erfährt die Kampagne seit Beginn auch vom Oberbürgermeister Wetzlars. Nach der Genehmigung der Wiedereinführung des WZ-Kennzeichens durch den hessischen Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) hatte Wolfram Dette (FDP) die Verhandlungen mit dem Landkreis zügig und erfolgreich abgeschlossen und somit die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen.
Das Schicksal des WZ-Kennzeichens liegt nun in den Händen der Stadtverordnetenversammlung. Als letzte Instanz in dieser Sache entscheiden die Mandatsträger aller Fraktionen über die Einführung des repräsentativen Kennzeichens. Bei einem erfolgreichen Ausgang der Abstimmung hätte jeder Wetzlarer die Möglichkeit, das WZ-Kennzeichen bei der Um- oder Neuanmeldung seines Fahrzeugs zu erhalten. Der Vorsitzende der Jungen Union, Matthias Mauring, setzt darauf, „dass die Wetzlarer ihre Besucher beim Hessentag im Juni 2012 bereits mit eigenem WZ-Kennzeichen begrüßen können“.
Schlagworte: Stadt Wetzlar, JU Wetzlar, Kommunalpolitik, Junge Union, Stadtentwicklung