Kaum ist die neue Stadtregierung in Amt und Würden, ist die Profilierungssucht der Beteiligten nicht zu übersehen. Das Stadthaus am Dom ist Schauplatz von Ränkespielen.
Im Vorfeld einer sachlichen Erörterung der Situation mit allen beteiligten Wohnungsinhabern schon Position in der Öffentlichkeit zu beziehen ist der Angelegenheit nicht dienlich. Hier wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Insbesonders die Mitglieder des Magistrates sind hier in der Pflicht sich zunächst mit allen betroffen Wohnungsinhabern in Verbindung zu setzen, um deren Position zu erfahren und die Möglichkeiten für das Stadthaus am Dom auszuloten. Eine Vorfestlegung in die eine oder andere Richtung in der Öffentlichkeit ist gegenüber den betroffenen Wohnungsinhabern schlechter politischer Stil und kein Paradebeispiel für effektives Regierungshandeln. Die CDU Fraktion verurteilt daher die politischen Spiele auf dem Rücken der ohnehin nicht zu beneidenden Wohnungsinhaber und Mieter.
Verfasser: Andreas Altenheimer (CDU-Fraktionsvorsitzender)
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