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Schuster steht WZ-Kennzeichen nicht im Weg
Mit seiner Aussage im WNZ-Sommerinterview macht Landrat Wolfgang Schuster (SPD) deutlich, dass er auf eine Verzögerungstaktik sowie etwaige rechtliche Schritte gegen das WZ-Kennzeichen für Wetzlar verzichtet. „Begeisterung sieht zwar anders aus“, so Matthias Mauring, Vorsitzender der Jungen Union Wetzlar, „aber die Vernunft siegt doch!“ Nicht nur Bürgermeister Manfred Wagner (SPD), sondern auch Landrat Schuster wollen den Bürgerwillen der Bewohner der Kreisstadt nach dem WZ-Kennzeichen akzeptieren.
„Uns ging es nie um eine Abspaltung vom Lahn-Dill-Kreis, sondern nur um die Etablierung einer Marke – die Marke „WZ“, die für die Vorzüge gegenüber anderen Sonderstatusstädten steht.“, so der Stadtverordnete Christian Cloos. In Zeiten, in denen nahezu alle Kommunen über sinkende Bevölkerungen klagen müssen, sei es wichtig, werbewirksame Instrumente für eine Stadt zu entwickeln und angesichts leerer Kassen sollten diese so kostengünstig wie möglich sein. „Wir erwarten mit Spannung die Ergebnisse des Gesprächs am 04. Oktober zwischen Schuster, Oberbürgermeister Dette und dem Hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) und wünschen uns die Kennzeichenausgabe noch vor dem Hessentag 2012“, so Mauring abschließend.